Archiv für die Kategorie ‘Internettexte für Theologen’

Wilhelm Löhe – Drei Bücher von der Kirche

6. Februar 2010

Immer noch lesenswert sind Wilhelm Löhes “Drei Bücher von der Kirche”, die 1845 erschienen sind. Wer die Originalausgabe online lesen will, darf sich bei Google bedanken. Das Buch kann auch als pdf runtergeladen werden und ist mit 5 MB im erträglichen Rahmen gehalten.

Judaica-Sammlung der Universitätsbibliothek Frankfurt/M.

6. August 2008

Die Judaica-Sammlung der Universitätsbibliothek Frankfurt/M. wird sukzessive online gestellt. Die Sammlung mit ihren ca. 18.000 Titeln umfasst die gesamte historische Literatur zur Wissenschaft des Judentums bis 1933. Es finden sich unter anderem Benno Jacob, In Namen Gottes, Berlin 1903 sowie Franz Rosenzweig, Die Bauleute.

Lesslie Newbigins Missionstheologie

27. März 2008

Der britische Missionstheologe Lesslie Newbigin (1909-1998 ) ist im deutschen Sprachraum wenig bekannt. Bedauerlicherweise, muss man sagen, denn Newbigin, der als Missionar in Indien sowie als Associate General Secretary des ÖRK in Genf gewirkt hat, ist ein Theologe, der es zu verstehen wusste, die ökumenische Gerechtigkeitsfrage und die evangelikale Bekehrungsfrage gleichermaßen aufzugreifen und beide Seiten mit dem Evangelium Jesu Christi herauszufordern. Eine Sammlung verschiedener Texte findet sich unter diesem Link. Martin Reppenhagen hat in den Theologischen Beiträgen eine lesenswerte Einführung in Newbigins Theologie unter dem Titel “Mission aus Bindung an Christus. Lesslie Newbigins missionstheologischer Ansatz” geschrieben. Was bei Newbigin besonders beeindruckend ist, sind seine kulturtheologischen Überlegungen, besonders im Hinblick auf das säkularisierte Europa. Ein Beispiel hierfür seine Vorträge “Gospel and Modern Western Culture” (1993) sowie “Gospel and Culture” (1995).

Sprachphilosophische Texte

27. März 2008

Eine nette Sammlung sprachphilosophischer Texte findet sich auf der Web-Seite der Mauthner-Gesellschaft, unter anderem Cassirer, Humboldt, Hamann, Schleiermacher.

Dieses Lexikon ist wirklich morbid

15. März 2008

Dieses Lexikon ist wirklich morbid, Robert Kastenbaum (ed.), Macmillan Encyclopedia of Death and Dying (2003). Der Titel verrät alles. Dank Wikipedia werden immer mehr Lexika online gestellt. Hier also der Link.

Das Deutsche Koloniallexikon

1. Dezember 2007

Ein äußerst interessantes Dokument ist das Deutsche Koloniallexikon, das 1920 bei Quelle & Meyer in Leipzig erschienen ist und nunmehr online zugänglich ist. Es beschreibt in zahlreichen Artikeln die deutsche Kolonialpolitik und deren Selbstverständnis auf dem Stand von 1914. Für Theologen dürfte vor allem der Artikel von Carl Mirbt über Mission interessant sein.

Die Bayern in der Encyclopedia of World Cultures

21. November 2007

Das sollte man schon wissen, wie die Familienverhältnisse und Heiratssitten unter Bayern sind. Der Artikel von Patricia Gibson in der Encyclopedia of World Cultures gibt darüber Auskunft. Die zehnbändige Enzyklopädie ist Anfang der neunziger Jahre erschienen und nunmehr online zugänglich. Relevant sind die Einträge über die verschiedenen Ethnien in Südostasien, beispielsweise die Bataks in Sumatra oder die Nagas und Mizos in Nordostindien, in jedem Fall.

Thomas-Lexikon online

30. September 2007

Wer es mit scholastischer Philosophie und Theologie und insbesondere deren Terminologie zu tun hat, für den ist Ludwig Schützs Thomas-Lexikon (2. A., Paderborn 1895) eine große Hilfe. Es bietet in reichhaltigen und übersichtlichen Artikeln die “termini technici” aus insgesamt 81 Thomasischen Opera. Zu jedem Terminus sind dessen verschiedene Bedeutungen, die einzelnen Verbindungen mit anderen Termini und die wichtigsten Sentenzen in Zitat und Übersetzung aufgeführt. Mittlerweile ist das Lexikon online zugänglich.

Lexikon der Linguistik und Nachbardisziplinen

9. September 2007

In Sachen Linguistik und Sprachwissenschaften hat Justo Fernandez Lopez ein Lexikon der Linguistik und Nachbardisziplinen aus verschiedenen Quellen zusammengestellt, das auch für Theologen lesenswert ist.

Ein theologisches Lehrbuch

9. September 2007

Ich gebe es zu: In meinem Unterricht am Lutheran Theological Seminary in Hong Kong verwende ich den Katechismus der Katholischen Kirche als Lehrbuch. Und ich bin dabei nicht der einzige, tut doch Miika Ruokanen am Union Theological Seminary in Nanjing dasselbe. Der Katechismus ist auf Deutsch, Englisch und auch Chinesisch im Internet zu finden: Solide christliche Lehre, biblisch fundiert, mit ansprechenden Kirchenväterzitaten ergänzt. Natürlich muss (und darf) nicht alles für bare Münze genommen werden, finden sich doch auch Lehrsätze, die eben nicht katholisch, sondern nur römische (und damit unevangelische) Sonderlehre sind. Was den Katholischen Katechismus der Kirche wirklich auszeichnet, ist seine liturgische Ausrichtung auf das Pascha-Mysterium hin. Mit dieser Ausrichtung auf Christi Heilswerk ist der Katechismus weit christlicher als manche “evangelische” Glaubenslehre, die sich in narzisstischer Weise um ein selbstgläubiges Subjekt dreht.


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