Effektives Christentum

Wer wissen will, warum das Christentum in Asien und Afrika erfolgreich ist, dem empfehle ich Paul Hieberts Artikel „The Flaw of the Excluded Middle“, der in der Zeitschrift Missiology 10, Heft 1 (Januar 1982), S. 35-47 bzw. in seinem Buch Anthropological Reflections on Missiological Issues (Grand Rapids: Baker Books 1984, S. 189-201) erschienen ist. Hiebert verweist darauf, dass in nichtwestlichen Kulturen zwischen der empirischen Welt und einem „Jenseits“ eine unsichtbare Mächtesphäre befindet, zu der Menschen in einem organisch-moralischen Verhältnis stehen. Eine knappe Erläuterung dazu findet sich in dem Lexikonartikel „Flaw of the Excluded Middle“ von A. Scott Moreau aus dem Evangelical Dictionary of World Missions. Interessanterweise berührt sich Hieberts Hinweis auf eine unsichtbare Mächtesphäre mit Klaus Kochs Konzept eines basalen Tun-Ergehen-Zusammenhangs im Alten Testament.

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