Asiaten sehen die Dinge einfach anders

Es spricht sich mittlerweile herum, dass Menschen kulturell bedingt Dinge unterschiedlich wahrnehmen. Während Europäer Gegenstände eher isoliert und statisch wahrnehmen, sehen Asiaten Dinge viel stärker kontextabhängig und damit veränderlich. Der amerikanische Sozialpsychologe Richard E. Nisbett hat dazu ein interessantes Buch geschrieben unter dem Titel „The Geography of Thought: How Asians and Westerners Think Differently … and Why“, dass 2004 auf Englisch (bislang keine deutsche Übersetzung) erschienen ist. Dieses lesenswerte Buch wurde seinerzeit in der ZEIT besprochen. Wer sich ein Bild über die wahrnehmungspsychologischen Experimente hinter dem Buch verschaffen will, der sei auf den Artikel „Culture and Point of View“ verwiesen, den Nisbett zusammen mit dem Japaner Masuda 2003 in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) veröffentlicht hat. Lesen!

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