Religionsfreundliche Gottvergessenheit und die fortschreitende Säkularisierung

Glaubt man manchem Feuilleton, dann ist Religion in Deutschland schwer im Kommen und Säkularisierung ein temporäres Dekadenzprodukt des 20. Jahrhunderts. So verkündet der Chefredakteur von Cicero, Wolfram Weimer, „Gott ist wieder da“ (Cicero, 09/2006). In Sachen organisierter Religion sprechen die Zahlen jedoch eine andere Sprache, wie der Religionssoziologe Detlef Pollack in seinem Buch „Säkularisierung – ein moderner Mythos?“ Studien zum religiösen Wandel in Deutschland (Mohr Siebeck Verlag, Tübingen 2003) belegt hat. Pollack fasst seine Untersuchung in einem gleichnamigen Artikel zusammen, der in Die Rückkehr des Religiösen? (Wien 2006) erschienen ist. Ebenfalls lesenswert ist Ulrich Körtners Artikel „Megatrend Gottvergessenheit“ aus den Zeitzeichen, Mai 2006.

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