New Dictionary of the History of Ideas

In der angloamerikanischen Geisteswelt gibt es bekanntlich nicht das Genre der „Begriffs(verwendungs)geschichte“, wie sie in den beiden klassischen Werken „Geschichtliche Grundbegriffe“ und dem „Historischen Wörterbuch der Philosophie“ durchexerziert worden ist. Man schreibt also immer noch an einer Ideengeschichte in Anlehnung an Arthur O. Lovejoy (1873–1962) . Der amerikanische Klassiker dazu ist das online zugängliche Dictionary of the History of Ideas, das 1973-74 bei Scribner’s Sons in New York erschienen ist. Das Nachfolgeprojekt, das sechsbändige New Dictionary of the History of Ideas, hrsg. von Maryanne Cline Horowitz (ebenfalls bei Charles Scribner’s Sons) im Jahr 2004 ist nun ebenfalls online zugänglich, wenn auch ohne einen Verweis auf die Originalpaginierung. Der Name des jeweiligen Autors erscheint am Ende des jeweils vorletzten Links zum Stichwort (vor „Bibliography“, die in der Regel bereits unter dem vorletzten Link aufgeführt ist). Es beinhaltet viele interessante Einträge, z.B. von Jacob Neusner über „Dialogue and Dialectics“ im Talmud, die einer Lektüre wert sind.

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