Fenebergs Goldkörner

Johann Michael Feneberg war von 1805 bis zu seinem Tod 1812 katholischer Pfarrer in Vöhringen/Iller. Zwischen 1801 und 1811 hat er in 30 Oktavbändchen jeweils 100 eigene oder exzerpierte Gedanken handschriftlich festgehalten, mit dem Vorsatz, sie von Zeit zu Zeit immer wieder neu zu lesen.[1] In der Regel sind die Bändchen jeweils einem seiner Freunde gewidmet. Die Widmung des ersten Bändchens gilt jedoch Gott:

„D i r seyen diese wenigen Blätter und die Worte gewidmet, der Du Deine Freude hast, mit den Menschenkindern zu seyn. Ich glaube, dass Dein Geist darinn offenbar verspürlich ist. — Laß den Glauben an Dich, das Zutrauen zu Dir, die Vereinigung mit Dir Zuwachs gewinnen, bey allen, die diese Worte lesen. Laß sie allen Geist und Leben werden und zur Schale, woraus sie das Wasser von der Quelle, die in das ewige Leben springt, trinken mögen  Dos moi touto hydōr [Gib mir dieses Wasser – Johannes 4,15]! S … g Horn. An meinem 50. Geburtstag 1801. Jesu! In Hoffnung Dein Erlöster M. F.“

Eine Auswahl aus Fenebergs selbst verfassten „Goldkörnern“ findet sich hier: Feneberg – Goldkörner


[1] Von den 30 sind nur 14 Bändchen erhalten, dies sich im Sailer-Nachlass im Ordinariatsarchiv in Regensburg befinden.

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