Die Christusphobie des Protestantismus und seine evangeliumslose Plastiksprache

Plastiksprache

Im Protestantismus redet man gerne von Religion, Glauben, Gottesverständnis oder Gottesbildern, aber kaum von Jesus Christus. Was zählt ist das, was man für sich selbst vorstellen oder denken kann. Wer hingegen unvermittelt von Jesus Christus spricht, also ohne historisch oder subjektiv relativierende Adjektive oder Genitivattribute, kommt nämlich um den eigenen Glaubensgehorsam nicht herum. Und genau das will ja der Protestantismus unter allen Umständen vermeiden. Wir sind so frei, wie wir es für uns selbst glauben, vorstellen oder denken können. Die eigene Gewissensfreiheit heißt nichts anderes als Ungehorsam. Der Protestantismus macht aus dem eigenen, subjektiven Glauben seinen Gott oder besser gesagt seinen eigenen Götzen. Das Todesschicksal wird also am eigenen Schopf gepackt. Münchhausen lässt grüßen. Der Preis der protestantischen Christus- bzw. Gehorsamsphobie ist die Hoffnungslosigkeit für die leibliche Kreatur. Und die Liturgie des Protestantismus ist eine hochreflexive, evangeliumslose Plastiksprache, die unter allen Umständen zu vermeiden sucht, dass man auf Jesus Christus als Herrn zu sprechen kommt.

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