Hans Ehrenberg – Das trinitarische Denken

Goya - La adoración del nombre de Dios (Ausschnitt)

Es hat in jüngerer Zeit verschiedene Aufsätze über eine biblische Trinitätslehre gegeben, so z.B. B. Klappert, Die Trinitätslehre als Auslegung des NAMENs des Gottes Israels. Die Bedeutung des Alten Testaments und des Judentums für die Trinitätslehre, EvTh 62 (2002), 54-72 bzw. R.K. Soulen, Der trinitarische Name Gottes in seinem Verhältnis zum Tetragramm, EvTh 64 (2004), 327-347. Der erste, der sich im 20. Jahrhundert diesem Thema gestellt hat, war Hans Ehrenberg (1883-1958) mit seinem Nachwort „Die Russifizierung Europas oder die Frage der Trinität“ zu N. v. Bunoff/H. Ehrenberg (Hg.), Östliches Christentum. Dokumente, Bd. 2: Philosophie, München 1925, 378-407. Darin findet sich auch eine grundlegende Kritik am Gottesbegriff: „Die Trinitätslehre ist keine Lehre vom Gottesbegriff. Denn es gibt im Angesichte Gottes keinen Begriff Gottes. Da gibt es nur den Namen Gottes. Und dieser kann nicht gelehrt, sondern nur „genannt“, nur angebetet werden. Jede Lehre vom Gottesbegriff entwurzelt die christliche Lehre, läßt also die Wurzel des Stammes, Israel, absterben und gibt dem Stamm eine künstliche Wurzel in der Philosophie.“ (S. 397). Dieser Text findet sich hier: Ehrenberg – Das trinitarische Denken

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