Von der christlichen Genügsamkeit

In alten theologischen Lexika, insbesondere in der Realencyclopädie für protestantische Theologie und Kirche finden sich Einträge über Genügsamkeit (bzw. Zufriedenheit). Die diesbezüglichen Wörter im Lateinischen und Griechischen lauten continentia bzw. autarkia. Wer in neuere theologische, ethische, psychologische bzw. philosophische Lexika Einblick nimmt, wird in Sachen Genügsamkeit kaum fündig werden – als ob diese Tugend nicht länger gefragt wäre. Da darf wohl Konstantin Wecker das letzte Wort haben „Genug ist nicht genug“. Das wäre noch einmal eine Aufgabe, die christliche Genügsamkeit ohne hoffnungslose Selbstgefälligkeit vorzustellen.

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Eine Antwort to “Von der christlichen Genügsamkeit”

  1. Hansjörg Schrade Says:

    Mein Vater verriet uns öfters das Geheimnis, daß das heimliche Lieblingsgericht der Queen Elizabeth eigentlich Bratkartoffeln wären – das sie aber nie bekäme, weil sie oft all diese vornehmen Sachen essen müßte. Ein einfaches Vesper mit Bier oder Wein und Familie oder Freunden ist mindestens soviel Wert wie ein Festmahl in etwas steifer Umgebung mit zuviel Etikette und Form und notwendigen Rücksichtsnahmen.

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