Wie man auch ohne „ich“ leben kann

Für Deutsche ist das „ich“-Sagen eine ganz selbstverständliche Sache, kaum vorstellbar, dass ein „ich“ in anderen Sprache gar nicht zu Wort kommen kann. Hoo Nam Seelmann macht uns in ihrem neuesten NZZ-Artikel „Der Hals ist trocken, die Wut steigt auf“ darauf aufmerksam, was es für Koreaner heißt, ohne ein selbstreflexives „ich“ zur Sprache zu kommen. Da wird dann klar, dass der „deutsche Idealismus“ sich nicht irgendwelchen philosophischen Genialitäten, sondern ganz wesentlich der eigenen Grammatik verdankt.

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Eine Antwort to “Wie man auch ohne „ich“ leben kann”

  1. schlunkfunk » Blog-Archiv » Ich? Says:

    […] Der Bericht in der Neuen Zürcher Zeitung ist schon fast ein Jahr alt. Aber mir geht’s immer noch im Kopf herum: Koreaner können nicht »Ich« sagen. Und sie müssen es auch gar nicht. Wolfgang Vögele zeigt, was das mit dem christlichen Glauben zu tun hat. Und Jochen Teuffel steuert – gekonnt, versteht sich – ein wenig Polemik bei. […]

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