Menschwerdung. Eine Weihnachtsgeschichte von Esther-Maria Magnis

Esther-Maria Magnis Buch „Gott braucht Dich nicht„, das im September 2012 bei Rowohlt erschienen ist, hat als persönliches Glaubenszeugnis große Beachtung gefunden. Unter ihrem „Mädchennamen“ Stallmann ist von ihr im Dezember 2007 im Vatican-Magazin eine sprachlich gelungene Apologie der Menschenwerdung Gottes erschienen:

http://www.aachener-zeitung.de/polopoly_fs/1.716587.1386780137!/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/zva_quer_540/image.jpg

„Das Wort ist Fleisch geworden.
Vielleicht kann man diesem Satz besser folgen, wenn man nach Bethlehem, Jerusalem und zum See Genezareth reist und dort Stellen berührt, wo ER gegessen hat, geschlafen, gepredigt, Blut geschwitzt.
Vielleicht kann man dort über die Steine laufen, oder durch jenen Garten und die Bäume riechen. Vielleicht wird es Nacht und man schaut in den schwarzen Himmel, legt den Kopf in den Nacken, wie er und sieht von unten nach oben in die gleichen Sterne. Von hier unten, so weit. Von der Welt.
Ich bin nicht in Bethlehem oder Jerusalem. Ich sitze in meinem Zimmer, die Heizung ist kaputt und mir knurrt ein wenig der Magen. Ich kann nur von einer Ecke in die andere gehen und an meinen Fußenden, an meinen Fingerspitzen, an meiner Haut beginnt immer der Rest der ganzen Welt. Dass wir so klein sind. Dass ER so klein geworden ist!“

Der vollständige Text findet sich hier: Stallmann (Magnis) – Menschwerdung (Vatican-Magazin 1207)

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Eine Antwort to “Menschwerdung. Eine Weihnachtsgeschichte von Esther-Maria Magnis”

  1. Jochen Teuffel Says:

    Hat dies auf NAMENSgedächtnis rebloggt und kommentierte:

    Nachdem Rolf Wischnath in idea spektrum die Subversivität der Jungfrauengeburt Jesu aufgezeigt hat, hier noch einmal der Hinweis auf Esther-Maria Magnis Text „Menschwerdung“

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