Der Mensch ist ein angewiesenes Wesen

Christian Geyer, Feuilletonredakteur der FAZ, hat mit seinem Artikel „Gefüttert und abgeputzt“ die richtigen Worte in Sachen „selbstbestimmtes Sterben“ gefunden: „Warum sollte es der Selbstbestimmung zuwiderlaufen, den Tod abwarten zu wollen, statt ihn mit Patrone oder Pille herbeizuführen? Die ars moriendi, die Kunst des Sterbens, richtet sich gerade darauf, mit dem Kontrollverlust umzugehen, statt sich umzubringen, wenn man nicht mehr alles im Griff hat.“ So fragt er zu Recht: „Was bedeutet es für den Lebensimpuls einer Gesellschaft, wenn sich Selbstbestimmung in der Vernichtung des Selbst erfüllt? Hat sich da ein Autonomie-Ideal nicht ad absurdum geführt?“

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