Das Böse im Flugzeugabsturz und die Theodizeefrage

cockpit A 320

Die Frage wird auf uns zukommen, nachdem der vollständige Name des 28jährigen Co-Piloten Andreas L. aus Montabaur demnächst wohl bekannt gemacht werden wird: Warum hat ein junger Mensch willentlich 149 andere Menschen in den Tod gerissen? Warum hat sich in ihm unvorstellbar Böses festgesetzt? Es geht also nicht länger um technisches Versagen, sondern um die Böswilligkeit (malum morale), die scheinbar aus der menschlichen Freiheit heraus geboren ist. Man wird dabei die Diabolik der Cockpit-Schließsicherung im Airbus behandeln – durch beabsichtigtes Fernhalten des Bösen vom Cockpit hat man das Böse im Cockpit selbst eingeschlossen gehalten. Und doch bleibt die Theodizeefrage die gleiche: Du Gott, warum hast Du dem Bösen kein Einhalt geboten; warum hast du zugelassen, dass unschuldige Passagiere in den Tod stürzen mussten? Wo warst Du mit deiner Vorsehung in dieser Katastrophe? – keine Antwort.

Siehe auch meinen Aufsatz: Teuffel – Der Aufstand des Gebets (DtPfrBl)

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