„Die Bibel sagt … “ Warum es mitunter gefährlich ist, Wort Gottes und Bibel gleichzusetzen

HK

Titelblatt der Erstausgabe des Heidelberger Katechismus

Wer nach einem Nachweis christlicher Intoleranz bzw. Militanz sucht, scheint in protestantischen Bekenntnisschriften fündig zu werden, genauer gesagt im reformierten Heidelberger Katechismus von 1563. Dort lautet die (ausgerechnet) hundertste Frage: „Ist es denn eine so schwere Sünde, Gottes Namen mit Schwören und Fluchen zu lästern, dass Gott auch über die zürnt, die nicht alles tun, um es zu verhindern?“

Die katechetische Antwort ist für heutige Leser in ihrer Radikalität erschreckend: „Ja; denn es gibt keine Sünde, die größer ist und Gott heftiger erzürnt, als die Lästerung seines Namens. Darum hat er auch befohlen, sie mit dem Tode zu bestrafen.“

Zur Begründung eines Tötungsgebotes bei Gotteslästerung verweist der Heidelberger Katechismus auf das dritte Buch Mose: „Sage zu den Israeliten: Wer seinem Gott flucht, der soll seine Schuld tragen. Wer des HERRN Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganze Gemeinde soll ihn steinigen. Ob Fremdling oder Einheimischer, wer den Namen lästert, soll sterben.“ (3Mose 24,15-16)

Was soll man als evangelikaler Christ einem biblisch begründeten Tötungsgebot bei Gotteslästerung entgegen halten, wenn es in Artikel 2 der Lausanner Verpflichtung von 1974 über die Autorität der Bibel heißt: „Wir halten fest an der göttlichen Inspiration, der gewissmachenden Wahrheit und Autorität der alt- und neutestamentlichen Schriften in ihrer Gesamtheit als dem einzigen geschriebenen Wort Gottes. Es ist ohne Irrtum in allem, was es bekräftigt und ist der einzige unfehlbare Maßstab des Glaubens und Lebens.“ Da legt sich ein vermeintlich „bibelfrommer“ Kurzschluss nahe:
(1) Die Bibel ist als irrtumsloses Wort Gottes für Christen der einzige unfehlbare Maßstab des Glaubens und Lebens.
(2) Die Bibel sagt: Tötet Gotteslästerer.
(3) Ergo: Wir Christen haben im Gehorsam gegenüber Gottes Wort Gotteslästerer zu töten.

„Das darf nicht wahr sein“ wird jeder Christ sagen. Aber wie kann man solch einem Fehlschluss mit gutem Grund widersprechen? Was dagegengehalten werden kann, ist das Konkordienbuch, also die verbindlichen Bekenntnisschriften der Evangelischen Kirche Augsburger Bekenntnisses. Dort heißt es eingangs der Epitome: „Wir glauben, lehren und bekennen, dass die einzige Regel und Richtschnur (unica regula et norma), nach der in gleicher Weise alle Lehren und Lehrer [in der Kirche] gerichtet und beurteilt werden sollen, alleine die prophetischen und apostolischen Schriften des Alten und Neuen Testaments sind wie geschrieben steht: ‚Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege‘ Ps 119. Und der hl. Paulus: ‚Wenn ein Engel vom Himmel käme und predigte anders, der sei verflucht‘, Gal 1.“[1]

Konkordienbuch

Im Konkordienbuch ist von einer kanonischen Autorität der Heiligen Schrift die Rede ist, ohne dass damit eine formale Gleichsetzung von Heiliger Schrift und Gotteswort vorgenommen wird. Richtschnur sind nicht etwa einzelne abrufbare Bibelworte, sondern der Kanon, der selbstinterpretativ gelesen werden muss, entsprechend Martin Luthers Diktum: „Die Heilige Schrift interpretiert sich selbst (sacra scriptura sui ipsius interpres)“.[2]

Dass die Heilige Schrift nicht vollumfänglich Gottes Wort ist, leuchtet jedem Bibelleser dank der Klarheit der Schrift ein. Wir lesen dort nicht nur von Gottesworten, sondern auch davon, was das Gotteswort bei Menschen ausrichtet, wie Menschen darauf antworten, wie sie mitunter dem Herrn widersprechen, ihn in Abrede stellen, wie Menschen scheinbar gottfromm daherreden und doch bei Gott nicht Recht haben (so Hiob 42,7-9) oder wie der Teufel das göttliche Wort selbst in den Mund nimmt, um damit Jesus in der Wüste zu versuchen (so Matthäus 4,5f). All das wird übergangen, wenn die ganze Bibel unterschiedslos als Gottes Wort identifiziert wird.

Die konfessorische Gleichsetzung von Bibel und Gottes Wort wendet sich zum einen gegen den römisch-katholischen Anspruch einer kirchlichen Autorisierung der Heiligen Schrift, zum anderen gegen die moderne historische Bibelkritik. Als authentisches Gotteswort scheint die Bibel vollumfänglich über jede Kritik oder Relativierung erhaben zu sein. Dahinter steht ein verständliches Anliegen, das jedoch zu Missverständnissen führt. In der Gleichsetzung von Bibel und Gotteswort werden nämlich göttliche Inspiration und göttliche Autorisation miteinander verwechselt. Nicht jedes Wort in der Bibel ist göttlich autorisiert. So heißt es ja gleich im ersten Vers von Psalm 14: „Es ist kein Gott.“ Wahrlich kein Gotteswort, sondern Herzenssprache von Toren, wie es der Vers ausweist.

Wird die göttliche Inspiration der Heiligen Schrift gelehrt, heißt dies zunächst, dass der Wortlaut der „prophetischen und apostolischen Schriften des Alten und Neuen Testaments“ sich nicht menschlich-religiösem Erfindungsgeist verdankt, sondern in Gottes Sinne überliefert worden ist. Daher ist mit Balthasar Mentzer (1565-1627) zu bekennen: „Alles, was zu Gottes heilsamer Erkenntnis und zum seligmachenden Glauben und zu gottseligem Wandel in diesem Leben uns vonnöten ist, das steht vollkommen und ohne Mangel in der Heiligen Schrift, die daher den Namen hat, dass sie ist eine vollkommene Regel und Richtschnur der seligmachenden Wahrheit.“[3] Dass der Kanon göttlich inspiriert worden ist, erschließt sich dank des internen Zeugnisses der Heiligen Geistes im Lesen der Heiligen Schrift, und zwar dort, wo Gottes Wort als heilswirksames Lebenswort geglaubt werden kann. Dazu sind jedoch Unterscheidungen innerhalb der Schrift erforderlich.

Saint-Paul

Die erste Unterscheidung wurde bereits angesprochen. Sie gilt dem Status und stellt sich dazu der Frage: Ist das jeweilige biblische Wort explizit dem dreieinigen Gott selbst zugeschrieben oder zeigt es sich als Menschenwort? Im zweiten Falle muss durch eine kanonische Interpretation unterschieden werden, ob es als gottsinniges Menschenwort und damit als Zeugnis für Gottes Wort zu gelten hat oder aber herrenloses, wenn nicht gar gottwidriges Menschenwort ist.

Die zweite Unterscheidung betrifft das Gotteswort bzw. das menschliche Zeugnis für Gottes Wort. Hierbei geht es um den Adressaten des jeweiligen Wortes: Wer ist mit dem jeweiligen Bibelwort angesprochen, a) ein einzelner Mensch (wie zum Beispiel Abraham in 1Mose 22), b) die Menschheit, c) das Volk Israel oder aber d) die Kirche Jesu Christi. Dazu führt Martin Luther in seiner Schrift „Eine Unterrichtung, wie sich die Christen in Mose sollen schicken“ von 1525 aus:

„Man muss mit der Schrift sorgfältig umgehen und verfahren. Das Wort ist nun seit Anbeginn auf mancherlei Weise ergangen. Man muss nicht allein darauf sehen, ob es Gottes Wort sei, ob Gott es geredet habe, sondern viel mehr, zu wem es geredet sei, ob es dich betreffe oder einen anderen. Da gibt’s denn einen Unterschied wie Sommer und Winter. Gott hat zu David viel geredet, hat ihn dies und jenes tun geheißen. Aber es geht mich nicht an, es ist nicht auch zu mir geredet. Er kann es gewiss zu mir reden, wenn er es so haben will. Du musst auf das Wort sehen, das dich betrifft, das zu dir geredet wird, und nicht auf das, das einen anderen betrifft. Es gibt zweierlei Wort in der Schrift: Das eine geht mich nicht an, betrifft mich auch nicht, das andere betrifft mich. Und auf dasjenige, das mich angeht, kann ich’s kühnlich wagen und mich darauf als auf einen starken Felsen verlassen. Betrifft es mich nicht, so soll ich still halten. Die falschen Propheten fahren zu und sprechen: Liebes Volk, das ist das Wort Gottes. Es ist wahr, wir können’s ja nicht leugnen. Wir sind aber nicht das Volk, zu dem er redet. Gott hat uns auch weder dies noch jenes geheißen, das er ihnen zu tun befohlen hat.“[4]

Mit gutem Grund schreibt Martin Luther in seiner Auslegung zum dritten Gebot im Großen Katechismus über die Anweisung zur Sabbatheiligung: „Dieses Gebot [geht] uns Christen nach dem grob-äußerlichen Wortsinn nichts an. Denn es handelt sich um ein ganz äußerliches Ding, das, wie andere Satzungen des Alten Testaments, an besondere Weisen, Personen, Zeiten und Orte gebunden war; diese sind nun durch Christus alle freigegeben.“[5]

Für Christen, die unter dem Evangelium leben, ist nach Luther das mosaische Gesetz nicht verbindlich. Es gilt allein dem Volk Israel. Nur dort wo sich das mosaische Gesetz im natürlichen Sittengesetz wiederfindet, wie paradigmatisch beim Dekalog, lässt es sich gegenüber Christen geltend machen: „So halte ich nun die Gebote, die Mose gegeben hat, nicht deshalb, weil Mose sie geboten hat, sondern weil sie mir von Natur eingepflanzt sind und Mose hier ganz mit der Natur übereinstimmt usw. Aber die anderen Gebote bei Mose, die nicht von Natur allen Menschen eingepflanzt sind, halten die Heiden nicht, gehen sie auch nicht an“.[6]

Der Status als Gottes Wort macht biblische Worte aus dem Alten Testament für Christen nicht einfach gültig, vielmehr muss deren Adressierung beachtet werden. Nochmals mit Luther gesprochen: „Mein Lieber, Gott hat auch mit Adam geredet – ich bin darum nicht Adam. Er hat Abraham geboten er solle seinen Sohn erwürgen – ich bin darum nicht Abraham, so dass ich meinen Sohn erwürgen würde. So hat er auch mit David geredet. Es ist alles Gottes Wort, wahr ist’s. Aber Gottes Wort hin, Gottes Wort her, ich muss wissen und achthaben, zu wem das Wort geredet wird. Es ist noch lange nicht an dem, dass du das Volk seist, mit dem Gott geredet hat.“[7]

Cranach GuE

Die dritte grundsätzliche Unterscheidung des biblischen Gotteswortes bezieht sich auf den Modus von Gesetz und Evangelium. Sind wir mit einer unerfüllbaren Gottesforderung auf unser eigenes Sündersein angesprochen oder erhalten wir in Jesus Christus ein bedingungsloses Heilsversprechen, das auf Glauben aus ist? Klassisch hat Martin Luther diese Unterscheidung in seinem Traktat „Von der Freiheit eines Christenmenschen“ von 1520 entfaltet:

„Wie geht es aber zu, dass der Glaube allein fromm machen und ohne alle Werke so überschwenglichen Reichtum geben kann, wenn doch in der Schrift uns so viele Gesetze, Gebote, Werke, Stände und Weisen vorgeschrieben sind? Hier ist fleißig zu merken und ja mit Ernst zu behalten, dass allein der Glaube ohne alle Werke fromm, frei und selig macht, wie wir hernach mehr hören werden; und es ist zu wissen, dass die ganze heilige Schrift in zweierlei Worte geteilt wird: das sind die Gebote oder das Gesetz Gottes und die Verheißungen oder Zusagen. Die Gebote lehren und schreiben uns mancherlei gute Werke vor; nur sind sie damit noch nicht geschehen. Sie geben wohl Anweisung, sie helfen aber nicht; sie lehren, was man tun soll, geben aber keine Stärke dazu. Darum sind sie nur dazu verordnet, dass der Mensch daran sein Unvermögen zum Guten sieht und an sich selbst zu verzweifeln lernt. […] Daraus lernt er, an sich selbst zu verzagen und anderswo Hilfe zu suchen, damit er ohne böse Begierde sei, und so das Gebot durch einen andern erfüllt werde, was er aus sich selbst nicht vermag. […]
Wenn nun der Mensch aus den Geboten sein Unvermögen gelernt und empfunden hat, dass ihm nun Angst wird, wie er dem Gebote genüge tut, weil ja doch das Gebot erfüllt sein, oder er verdammt sein muss, dann ist er recht gedemütigt und zunichte geworden in seinen eigenen Augen. Er findet nichts in sich, wodurch er fromm werden könnte. So kommt darauf das andere Wort, die göttliche Verheißung und Zusage, und spricht: Willst du alle Gebote erfüllen, deine böse Begierde und Sünde los werden, wie die Gebote zwingen und fordern, sieh auf, glaube an Christus, in dem ich dir alle Gnade, Gerechtigkeit, Friede und Freiheit zusage. Glaubst du, so hast du; glaubst du nicht, so hast du nicht. Denn was dir unmöglich ist mit allen Werken der Gebote, deren viele sind und die doch von keinem Nutzen sein können, das wird dir leicht und einfach durch den Glauben. Denn ich habe alle Dinge aufs kürzeste in den Glauben gestellt, so dass, wer ihn hat, soll alle Dinge haben und selig sein; wer ihn nicht hat, soll nichts haben. So geben die Zusagen Gottes, was die Gebote fordern, und sie vollbringen, was die Gebote heißen, damit es alles Gott eigen sei, Gebot und Erfüllung, er verheißt allein; er erfüllt auch allein.“[8]

Freiheit eines Christenmenschen

Mit den innerbiblischen Unterscheidungen hinsichtlich a) Status (Gottes- oder Menschenwort), b) Adressierung (einzelner Mensch, Menschheit, Volk Israel oder Kirche Jesu Christ) und c) Modus (Gesetz oder Evangelium) lässt sich noch einmal die hundertste Frage des Heidelberger Katechismus aufnehmen: „Ist es denn eine so schwere Sünde, Gottes Namen mit Schwören und Fluchen zu lästern, dass Gott auch über die zürnt, die nicht alles tun, um es zu verhindern?“

In der Tat ist die Heiligung des Namens des Herrn wesentlich für den christlichen Glauben, beten wir ja im Vaterunser gleich in der ersten Bitte „geheiligt werde dein Name“. Und auch das zweite Gebot im Dekalog gilt der Namensheiligung: „Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht unnütz gebrauchen; denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen missbraucht.“ (2Mose 20,7) Und doch widerspricht der Heidelberger Katechismus mit dem Tötungsgebot für Gotteslästerer dem Evangelium Jesu Christi. Jesus selbst hat den Namensfluch am Kreuz auf sich genommen, wie es beim Apostel Paulus heißt: „Christus aber hat uns erlöst von dem Fluch des Gesetzes, da er zum Fluch wurde für uns; denn es steht geschrieben: »Verflucht ist jeder, der am Holz hängt«“ (Galater 3,13) Wo der dreieinige Gott die Verfluchung seines Namens (Jesus ist gräzisierte Form von hebräisch Jeschua = „HERR ist Rettung“) auf sich genommen hat, ist sein Tötungsgebot zurückgenommen. Auch wenn ein Tötungsgebot als göttliche Weisung im dritten Buch Mose ausgewiesen wird, sind Christen in jedem Falle damit nicht angesprochen. Schließlich ist dieses Gebot explizit an das Volk Israel im Ersten Bund und nicht an die Christenheit adressiert. Wer von Christen ein Tötungsgebot für Gotteslästerungen einfordert oder diesbezügliche Tötungen zumindest billigt, lässt den stellvertretenden Fluchtod Christi nicht länger gelten und setzt sich damit in Widerspruch zum Evangelium.

Die Gleichsetzung von Gotteswort und Bibelwort kann dem „bibelfrommen“ Fehlschluss eines Tötungsgebotes wegen Gotteslästerung nicht begegnen. Wo unterschiedslos vom Gotteswort in der Bibel die Rede ist, werden Worte eigenmächtig isoliert und somit der kanonischen Interpretation entzogen. Menschen sind damit versucht, sich Bibelworte anzueignen, die der eigenen Überzeugung entsprechen. Und das, was man für sich zu besitzen glaubt, muss einem nicht länger zugesagt werden. So kann die Zitationsformel: „Die Bibel sagt …“ gar zum Einfallstor für den eigenen Glaubensungehorsam werden. Auch der Teufel weiß sich ihrer zu bedienen.

Die Unterscheidungen biblischer Worte hinsichtlich Status, Adressaten und Modus sprengen nicht den Kanon, sondern dienen der Autorität der Heiligen Schrift. Sie können nicht mechanisch abgearbeitet werden, sondern lassen sich nur im Kontext der weiteren Schriftlektüre halten. Mit dem Lesen der Heiligen Schrift wird man zu Lebzeiten niemals fertig. Um das gelesene Gotteswort im Glauben zu behalten, muss man kohärent weiterlesen. Dazu lädt der jüdische Religionsphilosoph Martin Buber ein: „Die Bibel will als Ein Buch gelesen werden, so dass keiner ihrer Teile in sich beschlossen bleibt, vielmehr jeder auf jeden zu offengehalten wird; sie will ihrem Leser als Ein Buch in solcher Intensität gegenwärtig werden, dass er beim Lesen oder Rezitieren einer gewichtigen Stelle die auf sie beziehbaren, insbesondre die ihr sprachidentischen, sprachnahen oder sprachverwandten erinnert und sie alle für ihn einander erleuchten und erläutern“[9].

Wird die Heilige Schrift selbstbezüglich gelesen, werden ihre Worte relativiert, aber nicht als menschliche Ersinnungen, sondern auf Jesus Christus hin, von dem es ja im Brief an die Hebräer heißt:

Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat. Er ist der Abglanz seiner Herrlichkeit und das Ebenbild seines Wesens und trägt alle Dinge mit seinem kräftigen Wort und hat vollbracht die Reinigung von den Sünden und hat sich gesetzt zur Rechten der Majestät in der Höhe und ist so viel höher geworden als die Engel, wie der Name, den er ererbt hat, höher ist als ihr Name.“ (Hebräer 1,1-4)

Anmerkungen

[1] Zitiert nach: Unser Glaube. Die Bekenntnisschriften der evangelisch-lutherischen Kirche, Lutherisches Kirchenamt (Hrsg.), Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 31991, Nr. 871, Seite 774f.

[2] Assertio omnium articulorum (1520), WA 7,97,23.

[3] Balthasar Mentzer, Catholisches Handbüchlein (1618), neu hrsg. v. G. Hoff­mann, Göttin­gen 1938, 32.

[4] Zitiert nach: Martin Luther Ausgewählte Schriften, hg. von Karin Bornkamm und Gerhard Ebeling, Frankfurt am Main: Insel Verlag, 21983, Bd. 2, 219.

[5] Unser Glaube, Nr. 622, Seite 615.

[6] Luther, Eine Unterrichtung, wie sich die Christen in Mose schicken sollen, 216.

[7] Luther, Eine Unterrichtung, wie sich die Christen in Mose schicken sollen, a.a.O., 218.

[8] Von der Freiheit eines Christenmenschen, Abschnitte 8 u. 9, zitiert nach: Martin Luther Ausgewählte Schriften, hg. von Karin Bornkamm und Gerhard Ebeling, Frankfurt am Main: Insel Verlag, 21983, Bd. 1, 242-244. Vgl. Luther, Eine Unterrichtung, wie sich die Christen in Mose schicken sollen, a.a.O., 208f.

[9] Zur Verdeutschung des letzten Bandes der Schrift, als Anhang in: Die Schrift verdeutscht von Martin Buber gemeinsam mit Franz Rosenzweig, Bd. 4: Die Schriftwerke, Stuttgart 1992, S. 13.

Hier mein Text als pdf.

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