Geben können ist eine Wohltat für die eigene Seele

Neukirchener Kalender 2016

Im jüngst erschienenen Neukirchener Kalender 2016 findet sich zum Dienstag, 9. Februar folgender Text von mir:

Gewinnorientiert

Wer zu geben vermag, weiß, was er alles selbst für sein Leben empfangen hat. Im Zentrum des eigenen Gebens steht nicht ein notwendiger finanzieller Unterhalt einer Gemeinde, sondern die je eigene Hingabe an Christus. Wer freiwillig zehn Prozent seines Einkommens der eigenen Gemeinde, einer Kommunität, missionarischen Werken, karitativen Diensten oder einzelnen Bedürftigen zukommen lässt,  entzieht sich damit einer selbstbezogenen Verdienstlogik. Diese steht unter dem verführerischen Lebensmotto: „Ich bin, was ich mir erarbeitet habe und was ich für mich selbst behalten kann“, oder wie es der Werbeslogan einer Bank selbstgewiss verkündet: „Unterm Strich zähl ich.“ Mit der freiwilligen Zehntgabe macht sich ein Christ nicht länger von seinem eigenen Besitz oder Einkommen abhängig.  Geben können, statt abgeben müssen, ist vielmehr eine Wohltat für die eigene Seele.

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Eine Antwort to “Geben können ist eine Wohltat für die eigene Seele”

  1. Der Teufel und seine Engel | NAMENSgedächtnis Says:

    […] einen zweiteiligen Artikel “Was es mit dem Teufel auf sich hat” im bayerischen Sonntagsblatt untergebracht. Zwei Aussagen von damals: Christen glauben nicht an den Teufel. Und: Der Teufel […]

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