Wie Tautropfen auf einem Spinnennetz – Vom Segen des Betens oder was das Gebet uns schenkt

Betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus an euch.“ (1Thessalonicher 5,17f)

Beten legt Sprachfäden um das eigene Leben. Wie Tautropfen auf einem Spinnennetz schlägt sich göttliche Güte an den eigenen Gebetsworten nieder. So setzt sich im Gebet das eigene Leben in Beziehung zum lebendigen Gott – was er für mich schon alles getan hat und was er in Jesus Christus für mich vorgesehen hat. Die Dinge um mich herum, für die ich ihm danke, sind nicht länger selbstverständlich – und damit hoffnungslos. Kleinig­keiten des Alltags zeigen sich mir als gottgegeben und werden damit großartig.

Im Gebet gewinnt mein Leben an göttlicher Transparenz. Was mir selbst unklar scheint, darf ich dem himmlischen Vater anvertrauen – „dein Wille geschehe“. Mein Leben wird täglich neu im Gebet gefasst – mit dem, was ich vermisse, mit dem, was mich freut, mit dem, was mich schmerzt, mit dem, was gelungen ist, mit dem, was mich sorgt. Und am Ende scheint sein Wille durch – in Jesus Christus, auch im Dunkeln der Nacht.

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