Heinz Eduard Tödt – Versuch einer ethischen Theorie sittlicher Urteilsfindung (vollständiger Text)

Stufen Urteilsfindung Tödt

Heinz Eduard Tödts „Versuch einer ethischen Theorie sittlicher Urteilsfindung“, zum ersten Mal 1977 in der ZEE 21 (S. 81-93)  erschienen, ist für den evangelischen Religionsunterricht in der gymnasialen Oberstufe wie auch für die Beratung in Sachen angewandte Ethik ein kanonischer Text. Dabei wird in der Regel nur das sechsstufige Schema skizzenhaft wiedergegeben. Es lohnt sich den Aufsatz ganz zu lesen, den Tödt mit den Worten beschließt:

„Im Rahmen der Theologie wird eine Theorie sittlicher Urteilsfindung der Klärung dienen, wie Gottes heilsamer Anspruch auf unser Leben den Menschen bis in die Konkretionen seines Sich-Verhaltens zu Mitmensch, Mitwelt und Selbst begleitet und bewegt. Es war die Schwäche evangelischer Theologie und Ethik im 20. Jahrhundert, daß sie entweder Konkretionen scheute, oder doch nicht aufzuweisen vermochte, welche Schritte getan, welche Sachmomente bedacht werden müssen, wenn konkrete Urteile und Entscheidungen zugleich zu Antworten auf Gottes Zuspruch und Anspruch werden sollen. Diesem Defizit evangelischer Ethik entgegenzuwirken dient auch eine Theorie sittlicher Urteilsfindung.“

Hier der vollständige Text Heinz Eduard Tödt – Versuch einer ethischen Theorie sittlicher Urteilsfindung als pdf.

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