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Abraham oder eine höhere Trauer (von Leszek Kolakowski)

28. März 2017

Albrecht Altdorfer – Die Opferung Isaaks (Holzschnitt um 1520-1525)

Vielleicht lässt sich ja die Opferung Isaaks bzw. Abrahams Versuchung (1Mose/Genesis 22,1-19) auch ohne einen tödlichen Ernst verstehen. Leszek Kolakowski jedenfalls erzählt die Geschichte als gewagte Parodie:

Abraham oder eine höhere Trauer

Von Leszek Kolakowski

Die Geschichte von Abraham und Isaak wurde von Sören Kierkegaard und seinen Nach­folgern philosophisch als das Problem der Furcht interpretiert: Abraham soll den Sohn auf Befehl Gottes opfern. Aber woher nimmt er die Gewißheit, daß es ein Befehl Gottes ist und nicht eine Versuchung des Teufels, eine Täuschung oder Wahnsinn? Woher die Sicherheit, daß er den Befehl richtig verstand? Mit anderen Worten, die Interpreta­tion der Angelegenheit Isaaks unter existenzialistischem Aspekt geht von der Auffassung aus, daß die endgültige Entscheidung in der Hand Abrahams liege, daß Abra­ham nicht die Möglichkeit habe, sich völlige Gewißheit über die Quelle des Befehls und über dessen Inhalt zu verschaffen, und er von der Furcht geschüttelt werde, er könne das Leben des Sohnes vielleicht umsonst opfern. Abraham steht also für menschliche Furcht angesichts einer Situation, in welcher ein Zwang zur Wahl unter großen Werten besteht und es an äußeren Gründen fehlt, diese Wahl zu treffen.

Ich gestehe, daß ich Lust habe, das Problem Isaak in einer bedeutend einfacheren Weise zu lösen, in einer Weise nämlich, die eher auf Abrahams Vergangenheit Bezug nimmt. Ich setze voraus, daß Abraham nicht an dem göttlichen Ursprung des Befehls zweifeln konnte. Er ver­fügte über absolut zuverlässige Mittel zur Ver­ständigung mit seinem Schöpfer, wie sie uns heute unbe­kannt sind, er verkehrte häufig mit ihm und stand so­gar in einem gewissen Vertrauensverhältnis zu seinem Vorgesetzten. Ich ziehe auch das bekannte Versprechen in Betracht, das ihm sein Herr gegeben hatte: das Ver­sprechen, aus ihm ein großes, besonders gesegnetes Volk zu machen, das in der Welt eine außergewöhnliche Stel­lung einnehmen würde. Er knüpfte nur eine Bedingung daran: absoluten Gehorsam gegenüber der Obrigkeit. Wenn Abraham nicht sicher gewesen wäre, daß wirklich Gott zu ihm sprach, so wäre Gottes Absicht sinnlos ge­wesen: Er wollte nämlich die Treue des Untergebenen erproben, mußte also Mittel finden, um in diesem die untrügliche Überzeugung zu wecken, daß er eben einen sol­chen Befehl vom Vorgesetzten erhalten habe. Im um­gekehrten Falle wäre das Ziel des Unter­nehmens nicht zu erreichen gewesen — statt darüber nachzudenken, ob er den Befehl ausfüh­ren solle, hätte Abraham darüber nachdenken müssen, ob er überhaupt einen Befehl er­halten habe.

Mit anderen Worten: Abraham trägt die Verantwor­tung für die Staatsraison. Das zukünftige Schicksal des Volkes und die Größe des Staates hängen von der ge­treuen Erfüllung aller Befehle der Obrigkeit ab. Aber die Obrigkeit verlangt von ihm, daß er das eigene Kind opfert. Abraham hatte zwar die Natur eines Gefreiten und war es gewöhnt, sich genau an die Instruk­tionen von oben zu halten — er war jedoch nicht ohne Mitge­fühl für das Los der Familie. Als Gott ihm befahl, den Sohn dem Feuer zu opfern, hatte er es nicht für notwen­dig erachtet, den Befehl zu begründen. Es ist nicht Art von Vorgesetzten, dem Untergebenen den Befehl zu er­läutern. Das Wesen des Befehls besteht darin, daß er ausgeführt werden muß, weil er ein Befehl ist, und nicht deswegen, weil er vernünftig, erfolgversprechend, durch­dacht ist; es ist keineswegs erforderlich, daß der Gehor­chende den Sinn des Befehls versteht — sonst kommt es unweigerlich zu Anarchie und Chaos. Ein Untergebe­ner, der nach dem Sinn des erhaltenen Befehls fragt, sät Unordnung, entlarvt sich als unfruchtbarer Räso­neur. Er ist im Grunde ein Besserwisser, ein Feind der Obrigkeit, der gesellschaftlichen Ordnung und des Sy­stems.

Aber wenn der Befehl verlangt, daß du den ei­genen Sohn töten sollst?

Der Konflikt Abrahams ist der übliche Konflikt des Soldaten: Abraham wußte, daß er sich in einer un­natürlichen Situation befand. Einen Beweis dafür liefert die Tatsache, daß er, als er sich der Opferstelle näherte, dem Diener befahl, zurückzubleiben, daß er vorgab, mit dem Sohn Gebete verrichten zu wollen, und daß er sich bemühte, das grausame Geschäft unbeo­bachtet zu voll­bringen. Selbst dem Sohn verriet er das Ziel des Aus­flugs nicht. Er wollte vermeiden, daß der Sohn erkann­te, Opfer des Vaters zu sein.

Als sie an Ort und Stelle angelangt waren, begann Abraham umständlich, den Stoß aufzu­schichten. Das verlangte einige Geschicklichkeit, denn die Balken fielen auseinander, und Abraham mußte mehrmals von vorne anfangen. Isaak beteiligte sich nicht an diesen Verrich­tungen, betrachtete ängstlich den Vater, stellte schüchtern einige Fragen, erhielt aber nur brummige und unwillige Antworten.

Schließlich ließ sich die Sache nicht länger hinziehen. Abraham wollte den Sohn nicht über sein eigenes Schick­sal aufklären, solches war im Befehl nicht einbegriffen. Er konnte also dem Kind den Schrecken ersparen. Mit einem blitzartigen Schlag von hinten, einem erprobten Schlag, bei dem niemand Zeit hat, einen Gedanken zu fassen, wollte er es töten.

Aber das gelang nicht. Isaak kletterte auf den Stoß, wo der Vater ihn irgendeine Kleinigkeit in Ordnung zu bringen geheißen hatte. In diesem Augenblick hob der Vater das schwere, bron­zene Schwert, mit dem er sonst die Ochsen zu töten pflegte. Im selben Augenblick er­tönte aber auch der Schrei des Engels: »Halt ein!« Gleich darauf ein Schrei des Entsetzens: Isaak hatte sich umge­dreht, erblickte den mit erhobener Waffe, mit einem Blick brutaler Entschlos­senheit, mit zusammen gekniffenen Lippen wie erstarrt dastehenden Vater und fiel in Ohn­macht.

Gott lächelte gutmütig und klopfte Abraham auf die Schulter.

»Du benimmst dich, wie es sich gehört«, sagte er an­erkennend, »jetzt weiß ich, daß du auf meinen Befehl auch den eigenen Sohn nicht schonst!« Dann wiederholte er das alte Verspre­chen, sein Volk zu vermehren und ihm bei der Vernichtung seiner Feinde beizustehen: »Denn du hörtest meine Stimme.«

Damit ist die Geschichte zu Ende. Freilich hätte sie auch anders aufhören können. Hätte Isaak nämlich nicht im letzten Augenblick den Kopf gewendet, wäre ihm das Geschehen überhaupt verborgen geblieben. Einen Moment später wäre er vom Stoß heruntergeklet­tert und hätte den Vater, das Schwert schon in der Schei­de, ruhig dastehen sehen. Solcherart hätte sich die ganze Geschichte außerhalb des Bewußtseins von Isaak abge­spielt, nur zwischen Abraham und Gott. Sie hätte als Illustration für eine bestimmte Art von Erziehung die­nen können. Aber Isaak sah: Abraham war zufrieden, weil er sich Gottes Anerkennung verdient, die Bestäti­gung für den kommenden großen Staat erhalten und den Sohn schließlich nicht geopfert hatte. Alles fand ein gutes Ende, und in der Familie wurde viel gelacht. Isaak verwand seinen Schock aller­dings nie: seit dieser Zeit schwankte er auf den Beinen, und ihm wurde übel beim Anblick des Vaters. Aber er lebte lange und hatte viel Erfolg.

Die Moral: Irgendein verweichlichter Intellektueller, ein hysterischer und weinerlicher Mensch wird vielleicht sagen, es sei vom Standpunkt der Moral ganz gleich, ob Abraham seinen Sohn tötete oder ob er nur das Schwert erhob, um ihn zu töten, und ihn jemand davon abhielt. Wir jedoch sind mit Abraham der entgegengesetzten Meinung — wir, die richtigen Männer. Wir achten das Resultat und wissen, daß es ganz gleich ist, ob er töten wollte oder nicht. Immerhin hat er ja nicht getötet. Des­wegen lachen wir bis zum Umfallen über den herrlichen Spaß Gottes. Schließlich seht ihr selbst, daß er ein Pfundskerl ist.

Hier der Text als pdf.

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„Die Geschichten der Heiligen Schrift wollen uns unterwerfen“ – Die Bibel in Erich Auerbachs „Mimesis“

24. März 2017

Caravaggio – Die Opferung Isaaks

Erich Auerbach (1892-1957) hatte sein Meisterwerk „Mimesis. Dargestellte Wirklichkeit in der abendländischen Literatur“ von 1942-1945 im türkischen Exil in Instanbul geschrieben, bevor es dann 1946 im Tübinger Francke-Verlag erschien. Dieses Werk hat gerade auch im angloamerikanischen Kontext eine eigene Wirkungsgeschichte entfaltet. Auf theologischer Seite ist es Hans W. Frei (1922-1988) gewesen, der in seinem Werk „The Eclipse of Biblical Narrative. A Study in Eighteenth and Nineteenth Century Hermeneutics“ (Yale University Press 1974) sich auf Auerbach beruft. So schreibt Frei gleich zu Beginn in seinem Vorwort: „My debts in the present work are innumerable. Among authors who have been particularly influential on my thought I want to mention Erich Auerbach, Karl Barth, and Gilbert Ryle. The impact of Auerbach’s classic study, Mimesis: The Representation of Reality in Western Literature, is evident throughout the essay. This great book has inevitably undergone increasingly severe scrutiny as the years have gone by. But to the best of my knowledge no student of the Bible has ever denied the power and aptness of the analysis of biblical passages and early Christian biblical interpre­tations in the first three chapters of Mimesis. And yet the reasons for the remarkable strength of these explorations have remained more or less and exasperatingly unexplored. I have tried in some measure to put his suggestions to use.“ (S. VII)

Gleich im ersten Kapitel vom Mimesis vergleicht Erich Auerbach Homers Odyssee mit Genesis 22, also der Geschichte von der Opferung Isaaks. Er zeigt dabei auf, welchen Wahrheitsanspruch die biblischen Erzählungen haben:

„Das alles ist ganz anders in den biblischen Geschichten. Der sinnliche Zauber ist nicht ihre Absicht, und wenn sie trotzdem auch im Sinnlichen sehr lebensvoll wirken, so geschieht dies, weil die ethischen, religiösen, innerlichen Vorgänge, auf die allein sie es absehen, sich im sinnlichen Material des Lebens konkretisieren. Die religiöse Absicht bedingt aber einen abso­luten Anspruch auf geschichtliche Wahrheit.

Die Geschichte von Abraham und Isaak ist nicht besser bezeugt als die von Odysseus, Penelope und Eurykleia; beides ist Sage. Allein, der biblische Erzähler, der Elohist, mußte an die objektive Wahrheit der Erzählung vom Abra­hamsopfer glauben – das Bestehen der heiligen Ordnungen des Lebens beruhte auf der Wahr­heit dieser und ähnlicher Geschichten. Er mußte mit Leidenschaft an sie glauben – oder aber er mußte, wie manche aufklärerische Interpreten annahmen oder vielleicht auch noch anneh­men, ein bewußter Lügner sein, kein harmloser Lügner wie Homer, der log, um zu gefallen, sondern ein zielbewußter politischer Lügner, der im Interesse eines Herrschaftsanspruchs log. Mir scheint die aufklärerische Ansicht psychologisch absurd, aber selbst wenn wir auch sie in Betracht ziehen, so bleibt doch sein Verhältnis zur Wahrheit seiner Geschichte ein weit leidenschaftlicheres, eindeutiger bestimmtes als dasjenige Homers.

Er mußte genau das schreiben, was sein Glaube an die Wahrheit der Überlieferung, oder, vom aufklärerischen Standpunkt, sein Interesse an der Wahrheit derselben von ihm forderte – in jedem Fall waren seiner freien, erfindenden oder ausmalenden Phantasie enge Schranken gesetzt; seine Tätig­keit mußte sich darauf beschränken, die fromme Überlieferung wirksam zu redigieren. Was er hervorbrachte, zielte also zunächst nicht auf «Wirklichkeit» – wenn ihm auch diese gelang, so war dies doch nur Mittel, nicht Zweck –, sondern auf Wahrheit. Wehe dem, der nicht an sie glaubte!

Man kann sehr wohl historisch kritische Bedenken gegen den Trojanischen Krieg und gegen Odysseus’ Irrfahrten hegen und doch beim Lesen Homers diejenige Wir­kung empfinden, die er beabsichtigte; wer an Abrahams Opfer nicht glaubt, kann von der Erzählung nicht den Gebrauch machen, für den sie geschrieben wurde. Ja, man muß noch weiter gehen. Der Wahrheitsanspruch der Bibel ist nicht nur weit dringender als der Homers, er ist auch tyrannisch; er schließt alle anderen Ansprüche aus. Die Welt der Geschichten der Heiligen Schrift begnügt sich nicht mit dem Anspruch, eine geschichtlich wahre Wirklichkeit zu sein – sie behauptet, die einzige wahre, die zur Alleinherrschaft bestimmte Welt zu sein. Alle anderen Schauplätze, Abläufe und Ordnungen haben keine Berechtigung, von ihr unab­ängig aufzutreten, und es ist verheißen, daß sie alle, die Ge­schichte aller Menschen über­haupt, sich in ihren Rahmen einordnen und sich ihr unterordnen werden.

Die Geschichten der Heiligen Schrift werben nicht, wie die Homers, um unsere Gunst, sie schmeicheln uns nicht, um uns zu gefallen und zu bezaubern – sie wollen uns unterwerfen, und wenn wir es verweigern, so sind wir Rebellen. Man möge nicht einwenden, daß dies zu weit gehe, daß nicht die Geschichte, sondern die religiöse Lehre den Herrschaftsanspruch erhebe; denn die Geschichten sind eben nicht, wie die Homers, bloß erzählte «Wirklichkeit». In ihnen inkar­niert sich Lehre und Verheißung, unscheidbar sind diese letzteren in sie hineingeschmolzen; eben darum sind sie hintergründig und dunkel, sie enthalten zweiten, verborgenen Sinn.

In der Isaakgeschichte ist es nicht allein das Eingreifen Gottes am Anfang und am Schluß, sondern auch dazwischen sowohl das Tatsächliche wie das Psychologische, welches dunkel, nur ange­rührt, hintergründig ist; und darum verlangt es nach grübelnder Vertiefung und Ausdeutung, es ruft sie herbei. Daß Gott auch den Frömmsten aufs schrecklichste versucht, daß unbeding­ter Gehorsam die einzige Haltung vor ihm ist, daß seine Verheißung aber unverrückbar fest­steht, mag auch sein Ratschluß noch so sehr dazu angetan sein, Zweifel und Verzweiflung zu erregen – das sind wohl die wichtigsten in der Isaakge­schichte enthaltenen Lehren – aber durch sie wird der Text so schwer, so inhaltsbeladen, er enthält in sich noch so viel Andeu­tung über Gottes Wesen und über die Haltung des From­men, daß der Gläubige veranlaßt wird, sich immer aufs neue in ihn zu versenken und in allen Einzelheiten die Erleuchtung zu suchen, die in ihnen verborgen sein mag. Und da ja in der Tat so vieles daran dunkel und unausgeführt ist, und da er weiß, daß Gott ein verborgener Gott ist, so findet sein deutendes Bestreben immer neue Nahrung. Die Lehre und das Streben nach Erleuchtung sind unlösbar mit der Sinnlichkeit der Erzählung verbunden – diese ist mehr als bloße «Wirklichkeit» – freilich auch ständig in Gefahr, die eigne Wirklich­keit zu verlieren, wie es alsbald geschah, als die Deutung so überwucherte, daß sich das Wirkliche zersetzte.“

Hier Auerbachs „Die Narbe des Odysseus“ als pdf.

Gerhard von Rad – Das Opfer des Abraham (1. Mose/Genesis 22,1-19)

7. März 2017

Rembrandt – Die Opferung Isaaks (1655)

Gerhard von Rads letzte Veröffentlichung zu Lebzeiten ist seine meisterliche Auslegung von Genesis 22,1-19, die 1971 im Christian Kaiser Verlag München (Kaiser Traktate 8) erschien. Darin resümiert er über die Erzählung von Abrahams Versuchung:

War bisher einiges von der Nacht einer Gottverlas­senheit zu sagen, die Abraham umfangen haben mußte, so wäre die Erzählung doch völlig mißverstanden, wenn wir darin den Hauptge­genstand ihrer Darstellung sehen wollten. Im Gegenteil! Der Abgrund hat sich geschlos­sen, die Not wurde durchgestanden. Abraham hat die Bindung an Gott nicht abgeworfen, und dafür empfängt er aus dem Munde Gottes selbst das Ehrenprädikat eines Gottesfürchtigen, d. h. eines Gehorsamen. Aber noch mehr: Auf der Überwindung dieser Not liegt auch ein Segen. Das war doch das große Thema der zweiten Gottesrede. Jede durchge­standene Not hat wohl die Verheißung, zum Segen zu werden. Aber hier ist das doch anders gemeint: Der Vorhang hebt sich, und die Perspektive in eine unabsehbare Zukunft tut sich auf, denn der Segen dieses Gehorsams wird noch die fernsten Nachkommen erreichen. Hier ist Abra­ham nicht nur als Vorfahr gesehen. In der Rückschau der Späteren gewinnt er geradezu Heilsbedeutung für seinen »Samen«. Von jetzt ab kann sich jeder Nach­komme Abrahams sagen: Er hat’s durchgestanden, und du stehst im Genuß des Segens, der über ihm ausgerufen wurde. Gerade dieser letzte Aspekt wird den Christen bewegen. Er wird daran denken, daß das Neue Testa­ment einer ganz anderen Gestalt eine Heilsbedeutung zuerkennt, die den abrahamitischen Segen weit überbie­ten wird.

Der Text seiner Auslegung findet sich hier als pdf.

Und hier von Rads Auslegung Die große Versuchung 1. Mose 22,1-19 aus seinem ATD-Kommentar, ebenfalls als pdf.